Am 03. und 04. November 2010 diskutierten mehr als 50 Finanzverantwortliche auf den econique Working Capital Masters 2010 in Berlin über aktuelle Herausforderungen und Erfolgsfaktoren eines effektiven und nachhaltigen Working Capital Managements.
Mittels aktueller Fallstudie präsentierten Referenten aus Unternehmen wie u.a. Bayer Material Science, OMV, Emmi Schweiz, E-Plus, Clariant und Metro Cash&Carry Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit und stellten ihre innovative Ansätze vor.
Für den regen Zuspruch vor und während der Konferenz bedankt sich econique business masters bei allen Teilnehmern, Referenten und Sponsoren. Wir freuen uns auf die Working Capital Masters 2011!
Referenzen:
„Eine Veranstaltung von Praktikern für Praktiker mit Erfahrungsberichten direkt aus den Projekten und mit Berichten über deren Stolpersteine und Erfolgsgaranten. Daher sehr zu empfehlen.“ (Stefan Bauer, Head of Cashflow Management, MAN Nutzfahrzeuge AG)
„Die Working Capital Masters 2010 waren sehr gut organisiert und haben das Thema Working Capital Management von einer Vielzahl an Perspektiven beleuchtet. Die Teilnehmer waren ohne Ausnahme Experten und sehr qualifiziert für professionelle Diskussionen & effizientes Feedback“ (Michael Friede, Head of Global Procurement Intelligence, Bayer Material Science AG)
Inhalte der Working Capital Masters 2010Die Teilnehmer der Working Capital Masters 2010 waren sich einig: Für ein erfolgreiches Working Capital Management braucht man Geduld und Durchhaltevermögen. Reto Müller, stellvertretender CFO, Emmi Schweiz AG fasste dies so zusammen: „WCM kann nicht implementiert werden, sondern nur Schritt für Schritt entwickelt werden“. Als Grundvoraussetzung muss eine WCM-Kultur geschaffen werden bei der alle betroffenen Mitarbeiter ins Boot geholt werden. Als Grundvoraussetzung gilt eine gemeinsame, verständliche Sprache. Entsprechende Kennzahlen müssen immer wieder auf ihre Relevanz und Sinnhaftigkeit überprüft werden. Working Capital Basiskennzahlen sollten als Indikatoren bzw. Analyseinstrumente aber nicht als „Religion“ gesehen werden. Aus ihnen können keine Handlungsmaxime abgeleitet werden, betonte Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann, stellv. Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG. Oder wie Christian Meier, Head of Financial Services der Bühler AG es formulierte: „Die eierlegende Wollmichsau-KPI gibt es nicht“. Dies war auch ein Diskussionspunkt der Working Group, die sich mit „KPIs entlang der Supply Chain“ beschäftigte. Die zweite Working Group diskutierte das während der Konferenz immer wieder angesprochene Thema „Cash is King vs. nachhaltige Kapitalrendite“.
Neben dem ganzheitlichen WCM-Management wurde, v.a. am zweiten Tag, auch auf die Verbesserungspotentiale in den einzelnen Prozessen (z.B. Bestände) eingegangen.




